ScherbiusQuant Engine als Lizenz
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Scherbius

Fragen zu Test und Lizenz
Was liegt im Testpaket?

Scherbius 2.0 zum Installieren auf Ihrem eigenen Rechner, als ZIP Archiv. Die Anleitung liegt bei, der Testschlüssel kommt per Mail.

Jede Auslieferung trägt eine Versionskennung und wird danach nicht mehr geändert. Eine neue Fassung erscheint unter einer neuen Version.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Wann beginnt und endet der Test?

Der Test beginnt, wenn Ihr Testschlüssel erzeugt wird, also mit der ersten Mail an Ihre Adresse. Er läuft 30 Tage.

Zahlungsdaten fragt die Seite nicht ab. Deshalb wird nichts abgebucht, und nichts verlängert sich. Mit dem Ende des Tests gilt der Schlüssel nicht mehr.

Wie ist der Zugang geschützt?

Es gibt kein Konto und kein Passwort. Der Testschlüssel geht nur an die Adresse, die Sie eintragen, Absender ist kontakt@scherbius.de. Haben Sie den Schlüssel nicht mehr, tragen Sie Ihre Adresse noch einmal ein. Sie erhalten denselben Schlüssel erneut per Mail.

Ob Ihr Test läuft, prüft allein der Server anhand Ihres Schlüssels. Das Paket liegt in einem nicht öffentlichen Speicher, der Ladeknopf holt signierte Links, die eine Stunde gelten.

Quelle: Datenschutzerklärung, Abschnitte 8 und 9

Was umfasst die Lizenz?

Die Lizenz ist ein Nutzungsrecht auf Zeit an Scherbius 2.0, einer Software zur quantitativen Portfolioanalyse, mit Wartung und Versionspflege. Quellcode, Methode und Weiterentwicklung bleiben beim Lizenzgeber, der Scherbius Analytics UG (haftungsbeschränkt), HRB 195105, Amtsgericht Hamburg.

Alle Einstellungen setzen Sie: Anlageuniversum, Schwellenwerte, Rebalancing Regeln, Filter und Ausschlusslisten. Die Kapitaleffizienz steht fest auf 1,5. Die Software rechnet daraus Zielgewichte und Kennzahlen, mit Aktien oder mit Derivaten, vor allem Optionsscheinen.

Lizenziert wird nur an Unternehmen und Institutionen.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Warum erzeugt die Software keine Orders?

Die Software endet beim Zielgewicht. Sie erzeugt, übermittelt und führt keine Orders aus, sie hat keine Broker Anbindung, keine Vollmacht und keinen Depotzugriff. Ihre Ausgabe ist ein Analyseergebnis aus Zielgewichten und Kennzahlen, kein Auftrag.

Δwi=wiZiel−wiaktuell\Delta w_i = w_i^{\text{Ziel}} - w_i^{\text{aktuell}}
Δwi\Delta w_i
Differenz für Titel ii: positiv heißt mehr Gewicht als im Depot, negativ weniger
wiZielw_i^{\text{Ziel}}
Zielgewicht, die Ausgabe der Software
wiaktuellw_i^{\text{aktuell}}
Gewicht des Titels in Ihrem Depot, von Ihnen ermittelt, die Software liest kein Depot

Ob aus einer Differenz eine Order wird, entscheiden Sie. Deshalb ist die Lizenz keine Anlageberatung, keine Anlagevermittlung und keine Finanzportfolioverwaltung im Sinne des § 2 Abs. 2 WpIG. Eine Erlaubnis nach § 15 WpIG oder § 32 KWG ist dafür weder erforderlich noch erteilt.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Was kostet die Lizenz?

1.250 Euro im Monat je Instanz, zuzüglich Umsatzsteuer. Eine Instanz ist eine laufende Installation der Software. Die Gebühr ist fest, ohne Erfolgskomponente und ohne Volumenkomponente: sie hängt weder am Ergebnis noch am verwalteten Vermögen.

Jahresgebu¨hr=12⋅Monatsgebu¨hr⋅Instanzen\text{Jahresgebühr} = {12 \cdot \text{Monatsgebühr} \cdot \text{Instanzen}}
Anteil=Jahresgebu¨hrV\text{Anteil} = \frac{\text{Jahresgebühr}}{V}
VV
Portfoliowert, auf den Sie die Software anwenden
Anteil = 12 · 1.250 Euro · 110.000.000 Euro = 0,15 %
1.250Euro je Monat und Instanz
15.000Euro je Jahr und Instanz
0,15 %Anteil bei 10 Millionen Euro und einer Instanz

Weil die Gebühr fest ist, sinkt ihr Anteil mit der Größe des Portfolios. Der Test kostet nichts.

Quelle: Lizenz im Glossar, und Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Wo läuft die Software?

In Ihrer eigenen Infrastruktur. Jeden Lauf lösen Sie aus. Bei Scherbius Analytics gibt es keinen Prozess, der Ergebnisse erzeugt, auswertet oder versendet, keine Instanz für Kunden und keinen Zugriff auf Ihre Rechner.

Updates spielen Sie selbst ein und prüfen sie, ein Eingriff von außen in eine laufende Installation findet nicht statt. Ist Scherbius Analytics nicht erreichbar, rechnet die installierte Software im Rahmen der gültigen Lizenz weiter.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt, und Datenschutzerklärung, Abschnitt 14

Welche Daten gehen an Scherbius?

Nur Lizenzgültigkeit und Versionsstand. Konfigurationen, Parameter, Positionsdaten, Portfoliowerte, Depotstände, Ergebnisse und Angaben zu Ihren Läufen bleiben in Ihrer Infrastruktur.

Eine Prüfung, ob eine Konfiguration zu Ihrem Mandat passt, findet bei Scherbius Analytics nicht statt. Die Ausgabe entsteht aus Ihren Parametern und ist keine Empfehlung von Scherbius Analytics.

Für den Test speichern wir Ihre Adresse, die Zeitpunkte Ihrer Anfragen, den Status Ihres Tests und Ihren Schlüssel in verschlüsselter Form, damit wir ihn Ihnen erneut senden können. Ihre Adresse geht außerdem als Nachricht an Scherbius, damit wir Kontakt mit Ihnen aufnehmen können. Diese Angaben können Sie jederzeit löschen lassen.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt, und Datenschutzerklärung, Abschnitt 8

Wie prüft man, ob ein Lauf reproduzierbar ist?

Gleiche Parameter, gleicher Datenstand und gleiche Version ergeben dieselbe Ausgabe. Jede Auslieferung trägt eine Versionskennung, und die Version ändert sich nur, wenn Sie ein Update einspielen.

Ergebnis=f(Parameter, Daten, Version)\text{Ergebnis} = f(\text{Parameter},\ \text{Daten},\ \text{Version})
ff
Rechnung der Software, bei jedem Lauf dieselbe

Zur Prüfung zwei Läufe mit gleichen Parametern, gleichem Datenstand und gleicher Version starten und die Ausgaben Zeile für Zeile vergleichen, am schnellsten über eine Prüfsumme wie SHA 256.

Dieselbe Ausgabe belegt nur die Rechnung. Über die Güte Ihrer Parameter sagt sie nichts.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Was deckt der Support ab?

Abgedeckt: Fragen zur Software, also Fehlerbehebung, Datenanbindung, Rechenleistung, Funktionsumfang und das Format der Parameter.

Nicht abgedeckt: welche Werte Sie setzen und ob eine Konfiguration zu Ihrem Mandat passt. Beispielkonfigurationen zeigen nur das Format, eine Vorbelegung als Empfehlung gibt es nicht.

Grund: die Wahl der Werte ist die Anlageentscheidung, und die bleibt bei Ihnen.

Fragen vor dem Kauf klärt das Erste Gespräch, 20 Minuten mit dem Entwickler, über Google Meet oder Telefon.

Quelle: Risikohinweise, Abschnitt Das Produkt

Was sagen die Backtestzahlen aus?

Sie zeigen, wie die Software über die Vergangenheit rechnet. Grundlage ist eine Tagesreihe des Portfoliowertes nach Kosten vom 02.01.2001 bis zum 04.09.2026. Alle Kennzahlen entstehen aus dieser Reihe.

rt=NAVtNAVt−1−1r_t = \frac{\NAV_t}{\NAV_{t-1}} - 1
rtr_t
Tagesrendite am Tag tt
NAVt\NAV_t
Portfoliowert nach Kosten am Tag tt
tt
Handelstag, gezählt von 1 bis 6.456
1,29Sharpe Ratio
12,4 %CAGR
−17,7 %Maximum Drawdown
25,67Jahre

In der Rechnung: jede Order zum Minutenkurs um 10:20 Uhr New York, Kosten aus der Geld Brief Spanne je Titel und Tag, aus Minutenbars erzeugt, Indexlisten zum jeweiligen Stichtag. Kapitaleffizienz 1,5: Zielgewicht ist das Gewicht im Portfolio mal 1,5. Übersteigt die Summe der Zielgewichte 100 %, werden alle im selben Verhältnis gekappt. Investiert waren im Mittel 30 %.

Nicht in der Rechnung: Lizenzgebühr, Steuern, Provisionen und der Market Impact großer Orders. Es ist eine Modellrechnung, kein Track Record und keine Zusage für künftige Ergebnisse. Definition und Formel jeder Kennzahl stehen auf Performance.

Quelle: Tagesreihe des Modellportfolios, dieselbe Rechnung wie die Tafeln auf Performance

Die Inhalte dieser Seite richten sich an professionelle und institutionelle Anleger und stellen keine Anlageberatung dar. Frühere Wertentwicklungen, Backtests und Modellrechnungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse. Die Kennzahlen im Fragenteil stammen aus der Tagesreihe des Modellportfolios bis zum 04.09.2026, Rechenweg auf Performance.