Gründungsteam
Gründer & Geschäftsführer
M.Sc. Volkswirtschaftslehre
Florian Kaya entwickelte Scherbius 1.0 mit Intention, die Methoden quantitativer Hedgefonds für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Sein Fokus liegt auf statistisch robusten Handelsstrategien, die Marktunabhängige Marktrendite generieren.
Co-Gründer
B.Sc. Volkswirtschaftslehre
Erik Richter bringt volkswirtschaftliches Fundament und analytische Strenge in das Team. Er ist mitverantwortlich für die Validierung der Backtest-Methodik und ist Verantwortlicher für das Brand Management.
Feel Good Manager
Kleinpudel
Fridolin sorgt dafür, dass die Stimmung im Büro immer stimmt. Sein Einsatz für die richtige Atmosphäre ist unerschütterlich, unabhängig davon, wie sich die Märkte gerade entwickeln.
Ursprung
Im Sommer 2021 befand ich mich in der Endphase meines Masterstudiums der Volkswirtschaftslehre. Gleichzeitig erlebten die Kapitalmärkte den Höhepunkt des Corona-Bullenmarkts. Meine Kommilitonen und ich begannen uns intensiv mit der Börse zu beschäftigen, und schnell entstand eine Art Wettlauf um die „heißesten Aktien". Einige aus meinem engeren Umfeld entdeckten Optionsscheine und andere Derivate für sich und erzielten in dieser Zeit utopische Renditen. Manche standen kurz davor, Millionär zu werden.
Auch ich selbst konnte 2021 mit dem Einsatz von Derivaten eine Rendite von rund 200 Prozent erzielen und hielt mich für ein Börsengenie. Die Realität war jedoch eine andere. Wir hatten in dieser Phase jedes Risikobewusstsein verloren und keinerlei valide Strategie. Es gab keine klaren Regeln, wann wir kauften oder verkauften. Stattdessen investierten wir in die damals allseits bekannten FAANG Aktien oder andere Megacaps, oft rein aus dem Bauchgefühl heraus, und setzten dabei auf Optionsscheine mit mindestens fünffachem Hebel, was damals schon fast als konservativ galt. Verkauft wurde, wenn eine Position zufällig 100 Prozent Gewinn erreicht hatte.
Das war rückblickend das gefährlichste Szenario überhaupt, denn die hohen Gewinne führten dazu, dass jedes Gefühl für Risiko verloren ging. Wir gingen immer größere Wetten ein, teilweise machten einzelne Positionen bis zu 50 Prozent meines gesamten Portfolios aus.
„Wie absurd das Ganze war, zeigt ein Beispiel: Wir handelten diese hochspekulativen und komplexen Derivate oft morgens auf der Toilette. Diese Zeit war reine Spekulationsextase, und zumindest ich war überzeugt, in kürzester Zeit steinreich zu werden."
Dann kam die Realität.
Im Jahr 2022 fiel der NASDAQ 100 um rund 32 Prozent. Genau die Mega Cap Aktien, die uns zuvor so hohe Gewinne beschert hatten, verloren massiv an Wert. Die großen Positionen mit fünf oder siebenfachem Hebel wirkten nun verheerend. Ich verlor innerhalb eines Jahres mehrere zehntausend Euro, den größten Verlust meines Lebens.
Dieser Einschnitt war der Wendepunkt. Er hat mich gezwungen, meine gesamte Denkweise zu ändern. Ich begann, regelbasierte Strategien zu entwickeln, um solche extremen Klumpenrisiken künftig vollständig auszuschließen und in jeder Marktlage systematisch besser abzuschneiden als der NASDAQ 100.
Nach rund drei Jahren intensiver Arbeit ist daraus Scherbius entstanden.
Mission
Institutionelle Hedgefonds generieren seit Jahrzehnten marktunkorrelierte Renditen — doch der Zugang war bisher wenigen vorbehalten. Scherbius Analytics macht diese Methoden transparent, dokumentiert und zugänglich.
Transparenz
Wir dokumentieren jeden Aspekt unserer Strategie — Backtest-Methodik, Risikoparameter, statistische Validierung. Keine Blackbox, keine unseriösen Versprechungen.
Disziplin
Scherbius 1.0 trifft keine diskretionären Entscheidungen. Das System folgt exakt definierten Regeln unabhängig von subjektiven Einflüssen, Nachrichten oder Emotionen.
Präzision
Alpha-Quellen werden statistisch auf Signifikanz geprüft. Nur Strategien mit nachgewiesenem, robusten Edge werden in das Portfolio aufgenommen.
Kontakt
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